Übersicht zu Turnierarten

Übersicht zu Turnierarten

Neben dem vorgabewirksamen Zählspiel und dem Matchplay-Modus gibt es eine Vielzahl an Turnierarten, die sich besonders für eher gesellige Wettspiele eignen. Um den Überblick zu behalten, hat der DGV in seinem Serviceportal die gängigsten Spielformen zusammengestellt und erläutert. Hier ein kurzer Überblick:


Vierer

Auch wenn diese Spielform „Vierer“ heißt, wird sie nicht von vier Partnern gespielt, sondern es bilden jeweils ZWEI Spieler ein Team. Die Spieler vereinbaren vor Beginn der Runde, wer von ihnen an den geraden und wer an den ungeraden Löchern abschlägt. Der Ball wird dann abwechselnd von beiden Spielern bis ins Loch gespielt. 

Vierer mit Auswahldrive

Ein Abwandlung des klassischen Vierers: Beide Spieler schlagen jeweils an jedem Loch ab und entscheiden danach, welchen der beiden Bälle sie abwechselnd bis ins Loch weiterspielen. Wenn die Entscheidung für den Ball des ersten Spielers getroffen wird, ist der zweite Spieler mit dem nächsten Schlag an der Reihe.

Chapman-Vierer

Eine Variante des Vierer mit Auswahldrive mit einer zusätzlichen Vereinfachung: Beide Partner schlagen an jedem Abschlag einen Ball ab. Danach tauschen sie die Bälle und jeder Spieler schlägt den Ball seines Partners. Erst nach dem zweiten Schlag wählen die Partner einen der beiden Bälle aus und spielen diesen abwechselnd weiter. 

Vierball

Auch hier täuscht der Begriff „Vier“ball ein wenig. Es werden jeweils ZWEI Spieler als Partner gemeinsam gewertet, jeder Spieler spielt jedoch allein seinen eigenen Ball. Und nachdem immer zwei Paare auf die Runde gehen, sind vier Bälle im Spiel, daher erklärt sich der Begriff Vierball.

Scramble

Bei uns die häufigste „Gaudi-Variante“, weil diese Spielform am geselligsten ist. Es gibt keinen „offiziellen“ Modus dafür, zumeist wird aber folgendermaßen gespielt: Zwei, drei oder vier Spieler bilden zusammen ein Team. Alle Spieler schlagen ab und entscheiden danach, welcher der Bälle am besten liegt. Von dieser Stelle schlagen erneut alle Teammitglieder. Der Vorgang wiederholt sich, bis der Ball im Loch ist.